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DEFAULT : Stäfner Feierabendtreffen mit viel SVP-Prominenz
25.08.2011 12:37 ( 6598 x gelesen )

SVP Bezirk meilenÜber hundert Teilnehmer konnte der Stäfner SVP-Präsident Kurt Zolllinger auf der aussichtsreichen Terrasse des Gasthofs Metzg zum Feierabendtreffen begrüssen. Sie waren gespannt, was die acht eingeladenen Nationalratskandidaten zu aktuellen politischen Themen sagen würden. Das man trotz wärmstem Sommerwetter bei zeitweiligem Regen unter den grossen Schirmen etwas zusammenrücken musste, tat der guten Stimmung keinerlei Abbruch.

 

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Die Kurzreferate der Kandidatinnen und Kandidaten mit anschliessenden Fragemöglichkeiten entwickelten sich zum eigentlichen Tour d’horizont über die aktuellen Probleme unserer Bundespolitik. Natalie Rickli bekannte, dass sie die richtige Aussprache des Wortes „Stääfe“ extra eingeübt habe. Die Winterthurerin
äusserte sich besorgt über die Entwicklung der öffentlichen Sicherheit, speziell im Bereich der Ausländer- und Jugendkriminalität. Hier seien gezielte Verschärfungen des Strafrechts unumgänglich. Als profilierte Medienpolitikerin kennt Rickli den Zürichsee von ihrem Arbeitsplatz in Küsnacht und berichtete auch über ihren Kampf gegen die viel zu hohen Zwangsgebühren und die absurde staatliche Vormachtstellung im elektronischen Medienbereich. Ebenfalls in Küsnacht aufgewachsen ist Anita Borer (Uster), die Zweitplatzierte auf der SVPNationalratsliste. Das Mitglied der kantonsrätlichen Bildungskommission hält es für unumgänglich, unsere Schülerinnen und Schüler leistungsmässig so zu fördern und zu fordern, dass sie später im Arbeits- und Wirtschaftsleben bestehen können. Borers Interesse gilt auch dem haushälterischen Umgang mit den Finanzen, wo heute speziell im Sozial- und Asylbereich Missstände bekämpft werden müssen.


Der von Kurt Zollinger als „Platzhirsch“ vorgestellte Christoph Mörgeli (Stäfa) brachte seine politische Hauptsorge wie folgt auf den Punkt: Wir erleben gegenwärtige eine uns überfordernde Massenzuwanderung, dürfen dazu aber als Bürger wegen zunehmender Aushebelung der direkten Demokratie immer weniger sagen, dafür immer mehr bezahlen. Alfred Heer (Zürich), Präsident der kantonalen SVP, widerlegte den Vorwurf, die SVP habe keine Lösungen. Die Partei habe sehr wohl Lösungen, nur seien dies andere als jene der übrigen Parteien, nämlich Volkswahl des Bundesrates, Ausschaffungsinitiative oder neuerdings die Initiative gegen die Masseneinwanderung. Ulrich Schlüer (Flaach) äusserte sich als profilierter Aussenund Sicherheitspolitiker besorgt über den Umgang der Nationalbank mit den Goldreserven. Diese seien das Produkt des Fleisses unserer Bevölkerung und damit Volksvermögen. Schlüer stellte eine Volksinitiative in Aussicht, welche die weitere Goldverschleuderung verhindern soll. Claudio Zanetti (Zollikon) gab ein starkes Plädoyer für eine möglichst grosse individuelle Freiheit und Eigenverantwortung. Der Staat habe vor allem die Aufgabe, das Leben, die Freiheit und das Eigentum der Menschen zu schützen. Ansonsten soll er uns möglichst in Ruhe lassen.

Gregor Rutz (Küsnacht) erinnerte daran, dass der Wille des Souveräns immer mehr durch Politiker und Richter hintertrieben werde. Ein Beispiel stelle die Ausschaffungsinitiative dar, die trotz klarem Volksverdikt nicht umgesetzt werde. Thomas Matter (Meilen) begründete als Unternehmer seine Besorgnis darüber, wie

die Säulen des Erfolgsmodells Schweiz immer mehr in Schieflage geraten, nämlich Unabhängigkeit, Föderalismus, direkte Demokratie, Neutralität und Marktwirtschaft. Auf eine entsprechende Frage zeigte sich der Finanz- und Währungsspezialist überzeugt, dass ein starker Franken nicht nur Nachteile habe und dass sich die Euro- Währung in dieser Form längerfristig nicht halten könne.

Rege nutzten im Anschluss an die Kurzreferate die Anwesenden die Gelegenheit, mit den Kandidaten direkt ins Gespräch zu kommen und sie auch persönlich kennenzulernen. Sämtliche Anwesenden waren sich einig, dass es sich beim Stäfner Feierabendtreffen um eine hoch informative, spannende und unterhaltsame
Veranstaltung handelte. „Politik, wie wir Bürger sie mögen“ – brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt. Und viel Zustimmung erntete auch ein Votant, der ironisch anmerkte, er habe sich angesichts der acht Referenten einmal mehr davon überzeugen können, das stimme, was die Medien berichten: Die SVP bestehe nur
aus „Alten, Armen und Ungebildeten“.
SVP (e)


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